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Zu Fuß durch Europa: Tag 13 - 14

Fette Party in Nantes!

Danke Fathi

Fathi und ich
Fathi und ich

Emmanuel hat nach einem Platz gesucht wo er mich bringen kann, damit ich schnell nach Nantes komme. Erfahrungsberichte meinten an der besten Stelle in der Nähe müsse man mit einer halben bis ganzen Stunde rechnen. Als Emmanuel mich an besagter Stelle verabschiedete, dauerte es keine drei Minuten ehe Fathi mich aufsammelte. Er wollte in Nantes seine Frau und Kinder vom Flughafen abholen. Der Tunesier war gut gelaunt und wir scherzten über unsere Nationalteams. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man direkt von einer in die nächste Stadt gelangen kann. 

Danke Blandine und Marthe

In Nantes ließ ich mir als erstes die Haare schneiden. Zwar würde ich den Haarschnitt in Deutschland weiter tragen, aber ohne Haargel und bei der Sonne wollte ich es luftiger obenrum. Da ich auf mein Geld achten muss, habe ich meine Haare besonders kurz schneiden lassen. Ohne zu fragen, wurden meine Haare erst gewaschen. Das war mir neu. Vielleicht wollte sie auch einfach ein bisschen mehr Geld mit mir machen. Vom Friseur aus ging es in die Innenstadt, welche fast leer gefegt war. Frankreich spielte und man hörte mehr Menschen vor dem Fernseher schreien, als Autos auf der Straße fahren.

 

Ein Mädchen ging auf meine Straßenseite entlang und als wir kurz nebeneinander einhergingen, da guckte sie mich an und lächelte. Ich schaute sie an und sagte: „You speak englisch?“ Und so kamen wir ins Gespräch und ich begleitete sie, aus dem Nichts, beim Shoppen. Erst half ich ihr dabei ein Ring auszusuchen. Danach gingen wir uns die Stadt ein wenig anschauen und einen Smoothie besorgen. Dieses mal war es quasi mühelos mit einer Person in Kontakt zu kommen. Wir tauschten uns über diverse Sachen aus und kamen auf den selben Nenner. Es enstand direkte eine Verbindung. Sie rief ihre Schwester an und organisierte für mich ein Schlafplatz.

Blandine, Marthe und ich
Blandine, Marthe und ich

Wir beide gingen in einem Kunstmuseum und begutachteten uns wertvolle Gemälde uns Skulpturen an. Das Museum war an diesem Tag kostenlos begehbar, weil die Stadt das Festival der Kunst feierte. Im Museum alberten wir viel herum und scherzten über die Bilder. Wir wertschätzen auch so manches Bild, aber uns sei verziehen, wenn man sich so manches Bild anschaut, fragt man sich, was das noch mit Kunst zu tun hat. Es war nicht nur das Museum kostenfrei besuchbar, auch wurde ab 19 Uhr 24 Stunden lang Musik in der Stadt gespielt. An verschiedenen Orten waren Bühnen aufgebaut und nachdem Blandine mir ein Salat ausgegeben hat, trafen wir uns Marthe, die Schwester, und weiteren Freunden, darunter auch der Beziehungspartner von Blandine, um zu feiern.

 

La Galerie des Machines hieß der Ort an dem ich mit meinem schweren Rucksack durch die Kontrollen kam und Marthe mir ein Bier ausgab. Blandine und ich gingen in einer Halle in der Jazz gespielt wurde. Es war verrückt mich dort mit einem Rucksack zu sehen, aber es kamen auch Kinder mit City-Roller rein. Menschen jeden Alters feierten und hatten Spaß. Es war ein langer Tag und so war ich nicht ganz unzufrieden, als es nach dem Tanzen gegen Mitternacht zu Marthe nach Hause ging. Hier hatte ich ein Sofa für mich und konnte mich ausruhen.

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