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Zu Fuß durch Europa: Tag 11-13

Wir rocken Rennes!

Danke Emmanuel

Emmanuel und ich
Emmanuel und ich

In Rennes ruhte ich mich erst aus um dann direkt vor Emmanuels Wohnung zu stehen. Er war überrascht mich vor seiner Haustüre zu haben. Er dachte wohl, er müsse mich in der Stadt abholen. Wir schauten uns zusammen Rennes an. Emmanuel war sehr gut über die Stadt informiert und auch so machte er einen intelligenten Eindruck. Er lehrte an einer französischen Schule deutsch, weshalb wir auch deutsch miteinander Sprachen. Knapp über 30 Jahre war er alt und er machte sich viele Gedanken über sein Verhalten gegenüber den Schülern und das Schulsystem im Allgemeinem. Zudem liebte er die deutsche Sprache und auch wenn er diese natürlich beherrschen musste, so war ich immer wieder erstaunt welche Begriffe er nutzte.

 

Im Park rauchten wir zusammen eine Pfeife und unterhielten uns über verschiedenste Themen. Seine lockere Art und natürliches Verhalten sorgte für eine gute Stimmung während unseren Gesprächen. Er selbst wird demnächst Indien für einen Monat besichtigen und freut sich schon wieder verreisen zu können. Rennes Innenstadt war ähnlich wie Caens wunderbar, romantisch und belebt. Vielleicht liegt die Innenstadt im Vergleich ein Tick vorne, doch durch die beeindruckenden Bauten in Caen gefällt mir das Gesamtbild Caens lieber. Am Abend fuhren wir zu seinen Freunden, welche eine kleine Party im Garten machten. Es gab Gegrilltes und Bier. Während des ganzen Abends wurde Musik gespielt und wir sangen versciedenste Lieder. Ich habe mich mit allen wunderbar verstanden, da sie alle eine gewisse Offenheit an den Tag legten.

Ich, Emmanuel, Maël und Hervelyne
Ich, Emmanuel, Maël und Hervelyne

Wir frühstückten zur Mittagszeit, weil ich bis in die Nacht gearbeitet hatte und wohl ein wenig Schlaf nachzuholen hatte. Mit dem Fahrrad, welche wir vorher präparierten, ging es in den botanischen Garten. Der Park war voll mit verschiedensten Blumen, Bäumen und Pflanzen. Es gab sogar einen Wasserfall zu betrachten. Im Schatten fanden wir eine Bank um abermals ein interessantes Gespräch zu führen. Emmanuel hat einiges an Wissen und ist ein sehr guter Zuhörer. Er hat also die besten Qualitäten für ein gutes Gespräch.

 

Am späten Nachmittag fuhren wir mit Hervelyne und Maël mit dem Auto tiefer in die Britanie rein um dort einen Wald zu erkunden. Bevor wir in den Wald rein gingen, kauften wir im Supermarkt Sachen für ein gutes Sandwich ein. Es handelte sich um den Wald, welcher auch in der Merlin Saga eine Rolle spielt. Der Stein aus dem das Schwert gezogen wurde soll hier gewesen sein. Wir gingen um einen See und als wir die Hälfte des Sees erreicht hatten machten wir es uns am Wegesrand gemütlich und machten uns unsere Sandwiches. Wir turnten rum, machten Musik und redeten.

 

Zum ersten Mal schlief ich bei ein und der selben Person zwei Mal hintereinander. Die Verbindung ist also teilweise noch enger und der Abschied fällt schwerer. Auch, weil ich eine Art Sesshaftigkeit verspürte. Einen ganzen Tag lang brauchte ich meinen Rucksack nicht tragen und wurde sehr gut von Emmanuel behandelt. Zwei mal im selben Bett schlafen hat was und mal nicht fremde Personen nach einem Schlafplatz zu fragen ist sehr angenehm. Ohne Zweifel, die Spannung geht ein wenig verloren und ich stelle mir durchaus die Frage, wo Urlaub anfängt. Nichts desto trotz hatte die schöne Zeit ein Ende. Nun nahm ich meine nächste Stadt in Angriff: Nantes

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